Für einen Technologiekonzern mit über 8.000 Mitarbeitern weltweit ist Arbeitsschutz ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Produktion.  Da unser Kunde in den letzten Jahren stetig gewachsen war, mussten die Strukturen für den Arbeitsschutz in Deutschland überarbeitet und angepasst werden.


Ausgangssituation:

Gesetzlich vorgeschrieben sind im Rahmen des dualen Arbeitsschutzsystems bei Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitern Gefährdungsbeurteilungen, regelmäßige Begehungen und Unterweisungen. Der Arbeitgeber ist für die entsprechende Durchführung verantwortlich und gegenüber Behörden und Unfallversicherung in der Nachweispflicht. Die intern vorhandene Sicherheitsfachkraft war aufgrund der Unternehmensgröße und –komplexität jedoch nicht mehr in der Lage die von ihm induzierten Veränderungen regelmäßig auf Wirksamkeit zu überprüfen. Auch fiel es ihm schwer – nach vielen Jahren der Betriebszugehörigkeit – sich für seine Vorschläge und Impulse Gehör zu verschaffen bzw. das Management zu überzeugen. 

Ansatz:

Ein neu hinzugekommenes Mitglied der Geschäftsführung übernahm den Verantwortungsbereich Arbeitsschutz, um Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu verbessern. Dem Geschäftsführer waren wir bereits aus einer seiner vorherigen Tätigkeit bei einem Industriekonzern bekannt. Wir wurden daher beauftragt die Sicherheitsstandards im Unternehmen unfassend zu überprüfen und zu beurteilen..Detailliert und systematisch bildeten wir ab welche Pflichten der gesetzlichen Unfallversicherungen und der Arbeitsschutzbehörden bereits erfüllt wurden und welche Lücken es gab. Dazu gehören die Bestimmungen das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) ,die Bildschirmarbeitsverordnung, die Lastenhandhabungsverordnung, das Arbeitszeitgesetz und die Gefahrstoffverordnung.

Als die vorhandene Sicherheitsfachkraft in Ruhestand ging und kein Nachfolger bereit stand, konnten wir aufgrund unserer Unternehmenskenntnis sofort in die Rolle der betreuenden Sicherheitsfachkraft springen und für das Unternehmen interimsmäßig den Arbeitsschutz gewährleisten. Durch Begehungen und Gespräche konnten wir etwa bei Mitarbeitern, die in großen Höhen und auf Kränen arbeiteten das Risiko von Stürzen signifikant reduzieren. Mitarbeiter, die mit Starkstrom arbeiten konnten wir über die Risiken von Stromschlägen, darunter Herzstillstände und schwere Verbrennungen, aufklären und damit insgesamt zu einer Senkung der Unfallzahlen beitragen.

Ergebnis:

Durch unsere zielgerichtete Analyse wurden Sicherheitslücken geschlossen und die Sicherheit für Mitarbeiter erhöht. Der Arbeitgeber konnte seinen Pflichten zur Unterweisung nachkommen. Zahlreiche Verbesserungen konnten dank unserer Unterstützung umgesetzt werden. Die betriebliche Sicherheit ist zur Managementaufgabe geworden. Nachdem die hauptamtliche Fachkraft für Arbeitssicherheit in den Ruhestand getreten war, übernahmen wir für den Zeitraum eines Jahres die Verantwortung für die deutschen Standorte des Konzerns und entwickelten den betrieblichen Arbeitsschutz deutlich weit

Hotline

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