Kaum ein Markt ist einem so großen Wandel unterworfen wie die Aviation Industrie. Deregulation, schwankende Treibstoffpreise und hohe Sicherheitsstandards sind die Kennzeichen der Luftfahrtindustrie. Dazu gehört auch ein umfassender Arbeitsschutz. Eine in diesem Umfeld in Deutschland neu gegründete Airline benötigte zur Betriebsaufnahme ein umfassendes Konzept für die betriebliche Sicherheit 

Der Unternehmensführung war von Beginn an klar, dass ohne ein funktionierendes Sicherheitsmanagement die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start des Unternehmens nicht gegeben waren.


Ausgangssituation:

Die Airline war als Reaktion auf die zunehmende Konkurrenz durch no-frills Fluglinien gegründet worden. Proaktiv ging die Geschäftsführung die Themen Arbeitssicherheit, Gefahrgut, Datenschutz, Arbeitsmedizin und das für Fliegendes Personal besonders wichtige Thema Strahlenschutz an. Dabei stand im Vordergrund, dass die gesetzlichen Vorgaben – etwa zum Umgang mit personenbezogenen Daten von Kunden und Personal – rechtssicher und kostengünstig eingehalten werden konnten.

Ansatz:

Zunächst begannen unsere Berater die Arbeitsschutzorganisation der Firma zu entwickeln und aufzubauen. Dieses Arbeitsschutzsystem wird in Deutschland durch Staat und die Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung reguliert. Klare Verantwortungsbereiche wurden im Sinne von übersichtlichen Prozessen bei der Airline geschaffen und die jeweiligen Führungskräfte entsprechend sensibilisiert und geschult.

Für den Bereich Strahlenschutz erarbeiteten wir mit dem Operations-Center der Airline einen Prozess, um die Strahlenbelastung der Crewmitglieder im Griff zu behalten. Dazu nutzen wir ein Tool mit dem die Strahlenbelastung  der Bordbesatzungen berechnet wird. Diese Daten werden kontinuierlich von einem unserem unabhängigen Strahlenschutzbeauftragten überwacht und eventuellen Auffälligkeiten nachgegangen. 

Um die arbeitsmedizinische Versorgung der Belegschaft zu erhöhen, , wurden Vorsorgeuntersuchungen angeboten. So beispielsweise für an Bildschirmen arbeitenden Mitarbeitern (G37).

Für Mitarbeiter, die dauerhaft oder kurzzeitig auf dem Vorfeld tätig sind, wurden die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem Grundsatz G20 „Lärm“ eingeführt, um die arbeitsmedizinische Pflichtvorsorge sicherzustellen. Das gesamte Kabinenpersonal wurde von Anfang an auf Flugtauglichkeit nach dem berufsgenossenschaftlichen Standard BGI 768 untersucht – damit einem risikolosen Flugbetrieb nichts im Wege stand. 

Ergebnis:

Die Airline konnte effizient und rechtssicher ihren Dokumentationspflichten und ihrer Fürsorgepflicht nachkommen. Die fortlaufende Aufgabe, das Sicherheitskonzept bei einer dynamisch wachsenden Belegschaft und Flotte anzupassen, haben wir erfolgreich übernommen Damit ist die Sicherheit der Mitarbeiter und damit indirekt auch der Passagiere stets gewährleistet. 

Hotline

0800 - 700 94 00